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Rezension zu „Der Moloch“


Ja, diese Social Fiction hat es durchaus in sich, und wenn man bedenkt, wie sich aktuell die Dinge entwickeln, erscheint Iwoleits Dystopie gar nicht so unwahrscheinlich. Michael Schmidt zieht jedenfalls das Fazit: „Der Moloch ist kein einfaches Buch, aber mit Sicherheit eines der herausragendsten und ungewöhnlichsten und abgefahrensten der deutschsprachigen Science Fiction der letzten Jahre, wenn es auch eines der schwer verdaulichsten ist.
Lest es, aber wundert euch nicht über eure schlechten Träume!
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Dieses Fazit geben wir gern weiter! Zur Bestellung (natürlich versandkostenfrei)

Ein positives Wort zum Jahresanfang

Wieder einmal gibt ein Indie-Verlag auf und begründet dies ausführlich im Börsenblatt.

Fabylon, der Verlag mit dem Faible fürs Fabelhafte, sagt dazu folgendes: Ja, 2019 war ein sehr, sehr schwieriges Jahr aus diversen Gründen, es kam viel zusammen. Dass die eBooks derart einbrechen, hatten wir, obwohl wir uns schon 2 Jahre lang darauf vorbereitet hatten, doch nicht so massiv erwartet. (Siehe auch Blogeintrag zum Jahresende.) Traf uns echt eiskalt und schockt noch heute. Aber dafür – und das ist jetzt kein Witz – hat der Absatz unserer Prints zugenommen, was einiges an Verlusten relativiert hat. Der Gewinn ist zwar geschmälert, aber immer noch da.

Zu den einzelnen Gründen des Verlegers können wir ganz klar sagen: Wir unterschreiben keinen einzigen davon.
(Einziges Zugeständnis: Ja, der Wegfall der Büchersendung, vor allem ins Ausland, ist absolut 💩, eine Unverschämtheit, aber unverhandelbar, also müssen wir uns arrangieren und auch da gibt’s eine Lösung. Sich darüber aufzuregen verkürzt nur die Lebenszeit, bringt aber nix.)

Vor allem bei dem letzten Kritik-Punkt des Verlags, den Autoren, widersprechen wir vehement: Wir hatten und haben durchwegs tolle Autoren, die vor allem heutzutage alle Medien nutzen, um den Absatz zu unterstützen. In den 33 Jahren unseres Bestehens haben wir natürlich mal Unstimmigkeiten gehabt, aber das Verhältnis war immer kollegial und sehr konstruktiv. Und heutzutage läuft es sowieso noch partnerschaftlicher ab – wir unterstützen, wo wir können (als Kleinverlag sind unsere Möglichkeiten ganz klar begrenzt), und unsere Autoren sind unglaublich engagiert und fleißig.
Und sie sind (verdammt) gut.
Alle zusammen sind wir stolz auf unser Programm der mittlerweile >300 Titel. (Natürlich nicht mehr alle lieferbar, also bitte! )

Auch die Zusammenarbeit mit den Barsortimenten ist seit vielen Jahren hervorragend. Vor allem mit KNV war es immer gut und ist es sogar besser denn je. Wir haben uns auch bemüht, KNV während der Krise nach unseren Möglichkeiten zu unterstützen, und sei es nur moralisch mit einer aufmunternden Mail. Schließlich wussten auch die vielen Mitarbeiter nicht, was werden würde. Was motivieren da einfach nur ein paar freundliche Worte! Wir haben uns gegenseitig gestützt und unterstützt und der Insolvenzverwalter hat absolut hervorragende Arbeit geleistet.
KNV ist wie Phoenix aus der Asche wiederauferstiegen, und das innerhalb kürzester Zeit.
In unserer langen Verlagszeit haben wir schon viele Insolvenzen miterlebt. So eine, und das ist zu 100% positiv gemeint, noch nie. Was da ablief, war einfach großartig.

Fazit: Wir haben in diesen mehr als 3 Jahrzehnten so viele Höhen und – ja! – noch mehr Tiefen erlebt, sind nun schon altersmäßig in den 60ern oder fast davor (hüstel), sodass wir aus unserer Erfahrung und Motivation ganz gelassen sagen können: Uns überrascht nix mehr.

WIR MACHEN WEITER!!

Ein offenes Wort zum Jahresende

Liebe Fabylon-Freunde und Freundinnen,

das Jahr 2019 ist fast vorbei. Wir werden wie gewohnt ab 20.12.2019 über die Festtage und zum Jahreswechsel ein paar Tage Pause einlegen. Ab 2.1.2020 sind wir wieder da.

2020 – nun beginnen die „Zwanziger“. Ob sie auch „wild“ werden wie vor 100 Jahren? Hoffentlich werden sie nicht so stürmisch und bringen nicht so viel Elend wie damals.

Wenn wir für uns die Bilanz ziehen, so war 2019 bereits ein stürmisches und sehr ernüchterndes Jahr, angefangen bei der Insolvenz von KNV, die jedoch so korrekt abgelaufen ist, dass wir einiges an den Außenständen auffangen konnten – und durch die Übernahme von Zeitfracht wurde der Umsatz sogar wieder enorm angekurbelt. Es hat dadurch ein gutes Ende gefunden.

Gleichzeitig haben wir zum ersten Mal seit 8 Jahren wieder mehr Umsatz mit Prints erzielt als mit fabEbooks. Damit widersprechen wir Egon Spengler in den „Ghostbusters“: Gedrucktes ist keineswegs tot. Was noch erfreulich ist: Eine gewisse große Plattform hält daran nur einen geringen Anteil. Das meiste geht über den stationären Buchhandel.

Bei den eBooks hat es zwei große Veränderungen und eine schleichende dritte gegeben. Zum einen hat es einen Einbruch dadurch gegeben, dass nunmehr die Reader ziemlich voll sind und erst mal einiges „abgearbeitet“ werden muss, bevor wieder neu gekauft wird. Zudem sind nunmehr über 2 Millionen eBooks auf dem Markt, die von ihrer Leserschaft gefunden werden wollen.

Der zweite Punkt für die neue und durchaus dramatisch negative Entwicklung aber sind die Streaming-Dienste. Kaum jemand kauft heute noch eBooks, wenn er sie auch umsonst bekommen kann (gewiss zahlt der Kunde einen monatlichen Grundpreis – aber den kassiert der Plattformbetreiber; der ausgeschüttete Anteil liegt im Mikro-Cent-Bereich) oder für fast umme bei den Streamingdiensten. Vor allem ist er nicht gezwungen, das ganze Buch zu lesen, damit es sich auch lohnt, sondern mal ein paar Seiten hier und mal ein paar Seiten da. (HInweis: Ich rede hier nicht von Online-Librarys, da ist der Preis sehr fair.)

Fakt ist, dass wir eine Menge gelesene oder gestreamte Seiten abgerechnet bekommen haben, an Geld aber kommen dabei minimalste Beträge im niedrigen dreistelligen Bereich im Jahr heraus. Was bedeutet, wir machen Verlust. Denn das bereitgestellte eBook wird nicht gekauft, und für die gestreamten Bereiche fangen wir bei 0,001 Cent Beteiligung an und bekommen am Ende möglicherweise 10 Cent für einen Titel ausbezahlt. Meistens aber weniger.

Als Verlag haben wir auch bei der Produktion von eBooks Kosten. Diese sind natürlich nur ein Bruchteil im Vergleich zu Print-Ausgaben. Aber während wir mit Print durch gute Planung keinen Verlust einfahren, machen wir bei den neuen eBooks nur noch Minus.

Es gibt noch einen dritten Punkt, der unerfreulich ist. Einige Plattformen drehen an der Rabattschraube. Und zwar extrem. Nach Abzug des Distributors, dessen Beitrag sich aus dem Eingang nach Rabatt berechnet, kommen bei uns gerade noch 40 bis höchstens 45% an, manchmal auch weniger. Bei unseren bisher sehr günstigen (kundenfairen) eBook-Preisen und der Gesamtanzahl der lieferbaren eBooks, gegen die wir uns durchsetzen müssen, lässt sich so nicht mehr gewinnerzielend kalkulieren.

Die Interessenten besuchen zwar zahlreich unsere Homepage, bestellen aber woanders. Obwohl wir versandkostenfrei liefern, bzw. zum Sofort-Download, und die Zahlungskonditionen gängig wie überall sind. Warum dem so ist, können wir nicht nachvollziehen. Stellten die Shop-Bestellungen vor 8 Jahren noch 40% unseres Umsatzes, sind es jetzt vielleicht noch 10%.

Fabylon hat aber keine Billigware und ist kein Ramschladen. Wir finden, auch Kunst, zu der die Literatur gehört, sollte angemessen honoriert und respektiert werden. Das gilt gerade für unsere Autoren. Einen 0,0000-irgendwas-Geldanteil an ihrem Buch, das sie in vielen Monaten mit hohem geistigen Aufwand und viel Herzblut geschrieben haben, können wir ihnen gegenüber nicht rechtfertigen. Das ist schlichtweg blanker Hohn. So arbeiten wir nicht seit 32 Jahren.

Deshalb werden wir uns in Bezug auf die eBooks eine neue Strategie überlegen und uns wieder verstärkt auf den Printbereich konzentrieren – gemäß unseres Slogans „schöne Bücher für mehr Freude am Lesen.“

In diesem Sinne wünschen wir euch allen Gesundheit und ein aufstrebendes Jahr 2020.

Es grüßen die Verleger Uschi Zietsch-Jambor und Gerald Jambor

Das Reich Albalon 1


Als fabEbook ist es ja schon lange lieferbar, aber nun gibt es auch bald die schöne Printausgabe dazu – 396 Seiten stark, mit Karte. Der erste Band über Albalon, das Weiße Reich, den König ohne Herz, die Geheimnisse der Zwerge, die Freundschaften der Trolle und Oger, und den Zauberer vom Berge. Und nicht zu vergessen die Bogins. Und ein Buch. Bücherlindlinge. Und Lilien. Vor allem  Lilien.
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Sherlock Holmes und das Geheimnis der Mrs Hudson


Schon seit vielen Jahren wohnt der Meisterdetektiv bei der Witwe in der Baker Street 221 B. Aber wer ist Mrs Hudson eigentlich? Nie hätte Holmes gedacht, dass diese mütterliche Frau, die für ihn kocht und ihn umhegt, düstere Geheimnisse haben könnte, die alle Bewohner des Hauses und ihre Freunde in Lebensgefahr bringen und Holmes vor ungeahnte Rätsel stellen. Es wird seine vielleicht größte Herausforderung …
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Vorbestellbar: Tanya Carpenter – Cats in High Heels


Ab 25.6. ist es lieferbar, vorbestellt werden kann man es aber schon jetzt: Die fröhliche, magische, romantische Geschichte aus der Modewelt von New York. Leonie stammt aus der Provinz in Idaho und träumt von einer Karriere als Designerin. Doch dann werden ihre Entwürfe gestohlen und sie begegnet einem sprechenden Kater – es ist eben die Stadt der unbegrenzten Möglichkeiten!
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